QS steht für „Qualität und Sicherheit“ – ein Bündnis für geprüfte Qualitätssicherung auf allen Stufen der Lebensmittelproduktion: vom Stall oder Feld bis zur Ladentheke. QS betreibt durch eine durchgängige Dokumentation und die Einhaltung von verbindlichen Produkt- und Prozessvorgaben eine stufenübergreifende Qualitätssicherung.
Seit Anfang 2006 gibt es ebenfalls das Zeichen QS-GAP, das aus einem Bechmarking (gegenseitige Anerkennung) von QS und GLOBALGAP in den Bereichen Obst, Gemüse und Kartoffeln entstanden ist. QS-GAP tritt damit an die Stelle sogenannter „Kombiaudits“: QS-GAP-zertifizierte Erzeuger erfüllen automatisch auch die Anforderungen von GLOBALGAP und umgekehrt. |
|
Gemeinsam mit dem Lebensmitteleinzelhandel wurden 2007 Qualitätsstandards zur Herkunft, Produktion und Deklaration gefärbter Eier entwickelt und in Anforderungskatalogen und Leitfäden zusammengefasst.
Alle Produktionsstufen der Koch- und Färbeprozesse sind erfasst. Regelmässige Kontrollen sichern die Qualität. |
|
KAT- Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen e.V.
KAT wurde 1995 von Unternehmen der Eierwirtschaft gegründet und ist heute die wichtigste Kontrollinstanz für die Herkunftssicherung und Rückverfolgung von Eiern aus alternativen Hennenhaltungssystemen in Deutschland und den benachbarten EU-Ländern.
Grundlage für das Halten von Legehennen sind die von der EU festgelegten Richtlinien in den Vermarktungsnormen. Die KAT-Kriterien gehen deutlich darüber hinaus. Sie berücksichtigen die Bestimmungen der deutschen Hennenhaltungsverordnung sowie Aspekte des Tierschutzes. Ziel ist die länderübergreifende Einhaltung der von KAT festgelegten Kriterien, eine lückenlose Kontrolle und Überwachung der aus diesen Haltungsformen stammenden Eiern sowie die konsequente Erfassung der Warenbewegungen vom Legebetrieb bis hin zum Verbraucher.
Ein weiteres Ziel ist insbesondere die Sicherstellung der Rückverfolgung und Umsetzung der EU-Verordnung 178/2002. Mittels einer Internetdatenbank werden die Futtermittelwerke, die Packstellen, die Legebetriebe mit der Anzahl der Legehennen, der Legeleistung sowie die gehandelten Mengen zwischen allen Handelspartnern erfasst. So kann zu jeder Zeit geprüft werden, ob die Daten plausibel sind.
Für KAT gilt das Ausschließlichkeitsprinzip, d.h. es darf nur Ware von KAT-zertifizierten Betrieben bezogen werden. Zur Nutzung des KAT-Markenzeichens sind ausschließlich diejenigen Betriebe berechtigt, die selbst Inhaber einer Markennutzungsberechtigung auf der Grundlage eines eigenen Markennutzungsvertrages sind. Sofern verschiedene Betriebe, Betriebseinheiten, Betriebsteile oder Personen „unter einem Dach“ im Zusammenhang mit der Produktion oder Vermarktung von Eiern tätig sind, müssen sämtliche Beteiligte bei KAT organisiert sein.
Zu den Mitgliedern des KAT gehören Legebetriebe, Packstellen und die Mischfutterindustrie. Mitglieder können auch Unternehmen werden, die Eier verarbeiten, vermarkten oder vertreiben.
Inzwischen sind dem Kontrollsystem über 200 Packstellen mit mehr als 5.000 Legebetrieben angeschlossen. Hinzu kommen 140 Mischfutterbetriebe. Die Mitgliedsbetriebe stammen aus fast allen Ländern der Europäischen Union und der Schweiz. 2004 wurden fast 5 Milliarden Eier und 20 Millionen Legehennen in Boden- und Freilandhaltung und aus ökologischer Erzeugung erfasst.
Der KAT-Vorstand besteht aus 13 Mitgliedern, darunter sind Vertreter der Eierwirtschaft, des Lebensmittelhandels, der Futtermittelindustrie und aus dem Tierschutz. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt.
Verstößt ein Mitgliedsbetrieb gegen Vereinbarungen des KAT, so wird dies mit harten Strafen oder sogar mit dem Verbot der Marktennutzung des KAT-Prüfsiegels sanktioniert. Über Rechtsstreitigkeiten entscheidet ein unabhängiges Schiedsgericht. |
|
Die schon im Jahre 1907 gegründete Food Products Association (FPA) ist der größte Verband des Lebensmittelhandels der USA. Mitglieder der FPA sind unter anderem namhafte Lebensmittelhersteller wie Kraft Foods, Unilever, Masterfoods, Coca Cola und Procter&Gamble. |
|
weiter …
|
|
Im Sommer 2005 startete eine internationale Arbeitsgruppe mit der Entwicklung des IFS Logistic. Ziel war es, die Lücke zwischen der Herstellung und dem Handel von Lebensmitteln zu schließen und damit höchste Qualität über die gesamte Lieferkette zu gewährleisten. Die IFS Working Group Deutschland/Frankreich sowie Vertreter aus Italien und Polen (METRO, Edeka, AVA, REWE Group, Globus, Carrefour, Provera, Casion, Federadistribuzione) erarbeiteten gemeinsam mit Vertretern der Logistikbranche (Dachser, Kraftverkehr Nagel) einen auf die Logistikbranche zugeschnittenen Fragenkatalog. |
|
weiter …
|
|
|
|
<< Anfang < Vorherige 1 2 Nächste > Ende >>
|
| Ergebnisse 1 - 9 von 15 |